{"id":198,"date":"2017-01-23T16:29:53","date_gmt":"2017-01-23T15:29:53","guid":{"rendered":"http:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/?p=198"},"modified":"2018-05-18T17:46:12","modified_gmt":"2018-05-18T15:46:12","slug":"update-osteoporose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/?p=198","title":{"rendered":"Update Osteoporose"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1056\/NEJMoa1607948\">FRAME-Studie<\/a> zeigt f\u00fcr postmenopausale Frauen eine Reduktion der vertebralen Frakturen f\u00fcr den Sclerostin Inhibitor <strong>Romosozumab<\/strong> nach 12 Monaten von 1.8 % auf 0.5% (NNT=77).\u00a0 Eingeschlossen wurden postmenopausale Frauen mit einem T-Score zwischen -2.5 und -3.5 am Femurhals oder der H\u00fcfte. Therapiert wurde mit 210 mg Romosozumab s.c. monatlich vs. Placebo \u00fcber 12 Monate, nachfolgend 60 mg <strong>Denosumab<\/strong> alle 6 Monate f\u00fcr ein weiteres Jahr. Darunter zeigte sich eine weiter reduzierte Frakturrate in der initial mit Romosozumab therapierten Gruppe (0.6% vs. 2.5 %, NNT= 53). Romosozumab soll zum einen die Knochenresorption hemmen und andererseits den Knochenaufbau f\u00f6rdern. Denosumab wurde angeschlossen als Knochenabbau hemmendes Medikament. Ausschlusskriterien waren u.a. H\u00fcftfrakturen in der Vorgeschichte sowie eine schwere oder mehr als zwei Wirbelk\u00f6rperfrakturen. Die Gesamtrate an Frakturen war entgegen der Reduktion der Wirbelk\u00f6rperfrakturrate nicht-signifikant erniedrigt. Die Autoren weisen auf ein insgesamt erniedrigtes kalkuliertes Frakturrisiko (FRAX) in der Lateinamerikanischen Population hin, wo sich ein geringerer Unterschied zur Placebogruppe zeigte.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1001\/jama.2016.11136\">ACTIVE-Studie<\/a> demonstriert f\u00fcr <strong>Abaloparatid<\/strong> eine reduzierte Rate an Wirbelk\u00f6rperfrakturen (0.58% vs. 4.22%, NNT=27) sowie eine geringere Rate an nichtvertebralen Frakturen (2.7% vs. 4.7% vs. 3.3% unter <strong>Teriparatid<\/strong>) bei postmenopausalen Frauen. Abaloparatid wirkt knochanabol \u00e4hnlich wie Teriparatid und ist abgeleitet vom PTHrP. Es zeigte sich eine geringere Hypokalz\u00e4mieinzidenz als unter Teriparatid. Verglichen wurde verblindet 80 \u00b5g Abaloparatid s.c. t\u00e4glich vs. Placebo bei Patientinnen zwischen 50 und 85 Jahren mit einem T-Score zwischen -2.5 und -5.0 entweder an der LWS oder am Femurhals und mindestens einer niedrigtraumatischen mittelgradigen oder zwei leichtgradigen Frakturen der LWS oder BWS oder einer niedrigtraumatischen extravertebralen Frakrtur in einer R\u00f6ntgenuntersuchung innerhalb der letzten 5 Jahre, bzw. einem T-Score zwischen -3.0 und -5.0 ohne Frakturzeichen. Ein Einschluss war f\u00fcr Frauen ab 65 Jahren bei einem T-Score bereits ab -2.0 bei vorhandensein o.g. Frakturkriterien m\u00f6glich. In einer dritten Gruppe wurde openlabel Teriparatid 20 \u00b5g f\u00fcr insgesamt 18 Monate gegeben. Ausschlusskriterium war dabei u.a. eine schwere Fraktur. Untersucht wurde ein vergleichsweise junges Kollektiv (mittleres Alter 69 Jahre).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die FRAME-Studie zeigt f\u00fcr postmenopausale Frauen eine Reduktion der vertebralen Frakturen f\u00fcr den Sclerostin Inhibitor Romosozumab nach 12 Monaten von 1.8 % auf 0.5% (NNT=77).\u00a0 Eingeschlossen wurden postmenopausale Frauen mit einem T-Score zwischen -2.5 und -3.5 am Femurhals oder der &hellip; <a href=\"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/?p=198\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[84],"tags":[96,95,93,94,97],"class_list":["post-198","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geriatrie","tag-abaloparatid","tag-osteoporose","tag-romosozumab","tag-sclerostin","tag-teriparatid"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=198"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/198\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":201,"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/198\/revisions\/201"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fortbildung.simonboettger.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}